Glücks-Traditionen und Bräuche

Es gibt so viele schöne Bräuche und Traditionen. Diese Seite möchte ich nutzen, um solcherlei hier vorzustellen und dazu anregen, dies auch zu tun. Alles, was wir mit unseren Händen in Liebe tun, ist nicht nur eine Art Meditation, um ganz im Moment zu sein, Ruhe und innere Stille zu finden... es ist auch Gelegenheit anderen eine Freude zu bereiten von Herz zu Herz. Wenn wir anderen Geben, geben wir gleichzeitig auch uns selbst und geben anderen Gelegenheit, etwas anzunehmen. Nichts ist so wunderschön, wie in Augen zu sehen, in denen das Licht der Liebe und Freude aufblitzen - es ist, als ob an einem wolkigen Himmel plötzlich die Sonne hervorkommt und uns wärmt und hell bescheint.

Brotringe backen und verschenken zum Jahreswechsel

 

Brotringe backen

 

Es gibt eine alte Tradition: Bortringe backen als Geschenk zum Neujahr, damit das Brot und das Glück niemals ausgeht... so wie der Ring ohne Ende ist.Diese Tradition habe ich aufgegriffen und verschenke selbstgebackene Brotringe mit einem Geschenkband, an das ich ein Herz angenäht habe, mit nachfolgenden Worten:

 

 

 

Ich wünsche ein neues Jahr angefüllt mit unzähligen gefühlten Herzglückmomenten,

bewusst erlebten Wundern und Staunen und Freude.

Mögen das Brot, die Liebe, die Inspiration, die Freude, die Gesundheit und die Dankbarkeit in

Deinem bewussten Erleben niemals enden, so wie auch der Brotring kein Ende hat.

Mögen die vielen Punkte des besonderen Herzglücks bewusst erlebt und gefühlt werden –

dies symbolisiert das gepunktete Herz.

Mögen Dir immer wieder Menschen begegnen, die Dir zum Freund werden –

und sei es auch nur für Momente.

Möge die Natur zum bewusst erlebten Kraft- und Lebensspender werden dürfen und

damit Gott und unser aller Zuhause – die Erde – wieder Heimat in uns finden und wir in ihnen.

Alles Liebe Gute für 2017 wünscht

Ines Evalonja

 

Gerne gebe ich diese Idee weiter, damit möglicherweise auch Du anderen damit eine Freude bereitest und Glück ohne Ende fürs neue Jahr wünschst... denn was wir anderen von Herzen wünschen, wünschen wir auch uns selbst. Beschenken wir auch Menschen, die wir vielleicht niemals wiedersehen und üben uns so im Geben ohne Erwartung, etwas zurückzubekommen... Ich durfte schon so viele berührende Erlebnisse dadurch haben. Es ist ein so besonderes Geschenk an sich selbst und auch die Personen, die wir mit solchen Aufmerksamkeiten bedenken... vor allem jene, die manchmal zum ersten Mal in ihrem Leben etwas einfach so geschenkt bekommen... Denken wir auch an den Satz "Seid allen gut, denn was ihr dem Geringsten tut, das habt ihr mir, dem Herrn geschenkt!" (aus der Geshichte des hl. St. Martin)

 

Hier noch Gedanken zum Thema Ring, die ich in einem extra Newsletter dazu geschrieben habe:

 

Ein Ring ist ein Ding ohne Anfang und Ende. Er kann uns viel erzählen.

Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Da wo wir etwas beenden, können wir auch wieder etwas beginnen. Und es ist unser Glaube an ein Ende, was etwas von Anfang an seinem Ende entgegen trägt.

Doch egal, wie wir den Ring betrachten… an jeder Stelle könnten Anfang und Ende sein.

Möge im neuen Jahr immer für Dich gesorgt sein in allen Lebenslagen.

Mögest Du erkennen, dass Anfang und Ende von allem in uns selbst liegen.

Sind wir angefüllt mit Liebe, werden wir immer Wege und Lösungen „geschenkt“ bekommen, die uns zum nächsten Glücksmoment und zu immer neuer Freude tragen. Dann gehen uns Ideen um andere zu beschenken, niemals aus. In dieser inneren Fülle erkennen wir, dass wir selbst immer gleichzeitig beide Seiten sind: z.B. Gebender und Nehmender – wenn wir Geben, Nehmen wir gleichzeitig auch und wenn wir Nehmen, geben wir auch. Nehmen wir etwas an, dann geben wir demjenigen, von dem wir etwas annehmen, die Gelegenheit zu geben und geben wir etwas, schenken wir einem anderen Menschen die Gelegenheit, etwas anzunehmen. Nur in diesem Geben und Nehmen bleibt der Fluss des Lebens erhalten. Dies bewusst zu erleben, erhält die Freude am Leben selbst.

Möge der Ring Dir willkommenes Geschenk und Erinnerung daran sein, dass das Leben nur in seiner Gesamtheit verstanden werden kann.

Ich wünsche eine bewusste Herzöffnung für den himmlischen Schutz und Segen, damit die vielen Punkte im Leben (dafür steht das gepunktete Herz an der Schnur) erkannt werden können, an denen jeder Einzelne diesen bereits erhalten hat. Das sich Öffnen für ein bewusstes Erleben des Lebens und seiner Zusammenhänge, wird zum Erkennen der Wahrheit führen.

Und möglicherweise machst Du Dir zu diesem Thema einmal selbst Gedanken. Die Zeit bis zum 6. Januar lädt dazu ein, innere Einkehr zu halten... Es sind die Rauhnächte mit vielen alten Traditionen. Doch das Wichtigste meines Erachtens ist die bewusste Rückschau, das bewusste Loslassen (wollen) und in sich Fühlen und Hören. Ein leerer Raum füllt sich wieder... mit dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Möge unser Willen stark und gefestigt sein für all das, was uns zum Besten und Höchsten trägt, was uns zu bewusstem Tun in Liebe befähigt.